Therapie Sofort & Entzug Sofort
Die Programme Therapie Sofort & Entzug Sofort bieten eine schnelle und unbürokratische Vermittlung in Therapie- und Entzugsplätze innerhalb weniger Stunden. Die Aufnahme erfolgt über den Drogennotdienst, wo beide Programme seit 15 Jahren erfolgreich integriert sind.
Unsere Zielgruppen
Die Projekte richten sich an Drogenabhängige:
- die an einer sofortige Ausstiegshilfe interessiert sind
- die notfallgefährdet sind und sofort einen Therapie- bzw. Entzugsplatz benötigen
- die als Drogennotfall bereits im stationären Entzug sind
- die sich in akuten Krisensituationen befinden
- die keinen Kontakt zum Drogenhilfesystem haben und nur mit einem unmittelbaren Angebot erreicht werden können
Zusätzlich werden mit diesen Angeboten Cannabis- und Partydrogen konsumierende Jugendliche und junge Erwachsene erreicht. Die Programme richten sich auch an MigrantInnen.
Unsere Angebote
Beratung und Vermittlung
- zugeschnitten auf die persönliche Situation
- innerhalb weniger Stunden
- unbürokratisch, da alle notwendigen Formalitäten und Fahrten über den Drogennotdienst geregelt werden
Entzug Sofort
- schnell und unbürokratisch
- in stationäre Entzugseinrichtungen
Therapie Sofort
- mit vorherigem Entzug
- schnell und unbürokratisch
- in stationäre Rehabilitationseinrichtungen
Aufnahmebedingungen und Betreuungsdauer
Die Aufnahme erfolgt innerhalb weniger Stunden über den Drogennotdienst. Das therapeutische Angebot umfasst in der Regel eine Langzeittherapie von zehn Monaten. Für die Aufnahme in das Programm muss der Betroffene in Berlin gemeldet sein oder sich mindestens zwei Monate ohne festen Wohnsitz in der Stadt aufhalten und zu einer der genannten Zielgruppen gehören. Die Aufnahmevoraussetzungen werden in einem Vorgespräch ermittelt. Dieses kann jederzeit ohne Voranmeldung während der Öffnungszeiten im DND erfolgen. Am Vermittlungstag werden die Formalitäten im Schnellverfahren geregelt. Gegen 12 Uhr wird der Drogenabhängige in ein Krankenhaus gebracht, in dem der Entzug erfolgt. Therapieeinrichtung und Kostenträger stehen zu diesem Zeitpunkt bereits fest. Die Kostenübernahme für die Therapie liegt Dank der Kooperation mit der Deutschen Rentenversicherung Berlin-Brandenburg und den Eingliederungshilfen der Berliner Bezirksämter innerhalb weniger Tage auch schriftlich vor. Die Wahl der Therapie-einrichtung richtet sich nach der individuellen Situation des Abhängigen und nach freien Platzkapazitäten. Während des Verfahrens bleiben die MitarbeiterInnen mit den KlientInnen in Kontakt.
Unsere Kooperationen
Die Grundlage für die Programme bildet ein Kooperationsvertrag zwischen dem Notdienst Berlin e.V. und dem Berliner Senat, den Kosten- und Leistungsträgern sowie Therapie- und Entzugseinrichtungen. Beteiligt an dem Vertrag sind die Deutsche Rentenversicherung Berlin-Brandenburg, Eingliederungshilfen der Berliner Bezirksämter, die Krankenkassen, Krankenhäuser, die Entzugsstation des Krankenhaus Am Urban, Count Down, das Krankenhaus Havelhöhe (Station 19) und die Ruppiner Kliniken. Zu den wichtigsten kooperierenden Therapieeinrichtungen in Berlin und in der näheren Umgebung gehören der Tannenhof, Landhaus Oppenheim, die Grunewaldvilla, Haus Lenné, Haus Collignon und die Einrichtungen des Anti-Drogen-Vereins Briese und F42.
Unsere Öffnungszeiten
werktags: 08.30 - 21.30 Uhr Vermittlungstage
Wochenende: 14.00 - 21.30 Uhr Mo+Mi: 08.30 Uhr
Feiertage: 14.00 - 21.30 Uhr
Unser Team
Im Drogennotdienst und in Therapie Sofort sind SozialarbeiterInnen beschäftigt, die durch PraktikantInnen, Zivildienstleistende und auch ehrenamtliche MitarbeiterInnen unterstützt werden. Sie werden im Drogennotdienst geschult und ihre Arbeit wird turnusmäßig durch Supervision begleitet.
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Drogennotdienst
Jugend- und Suchthilfezentrum
Ansbacher Strasse 11
10787 Berlin
Tel.: (030) 192 37
Fax: (030) 21 91 60 33
info.dnd@drogennotdienst.org
Bereichsleitung
Michael Frommhold

