drop in
Das drop in ist eine Betreuungseinrichtung, die Drogenabhängige nach Aufnahme in das Berliner Substitutionsprogramm psychosozial betreut. Substitutionsbehandlung und Vergabe sind von der Psychosozialen Betreuung räumlich getrennt. Die wichtigsten Ziele sind die Wiederherstellung psychischer und physischer Stabilität, die Entwicklung von ausstiegsorientierten Perspektiven der KlientInnen und die Reintegration in das gesellschaftliche Leben.
Unsere Zielgruppen
Das Angebot im drop in richtet sich an:
- Drogenabhängige, die bereits sehr lange von Opiaten abhängig sind und verschiedene Ausstiegsversuche hinter sich haben
- Drogenabhängige, die mit einer Substitutionsbehandlung beginnen möchten
- Substituierte Menschen, die neben der medizinischen Behandlung eine psychosoziale Betreuung benötigen
- KlientInnen, die ihre Substitution beendet haben und Interesse an einer Nachbetreuung haben
Unsere Angebote
- Psychosoziale Betreuungsgespräche
- Gesprächsgruppen, soziales Training mit der Methodik der Motivierenden Gesprächsführung sowie Psychoedukation
- Vorbereitende Schuldnerberatung
- Sozialberatung
- Enge Zusammenarbeit und fachlicher Austausch mit der substituierenden Ärztin
Wir bieten Unterstützung in den Bereichen
- Soziale Kompetenzentwicklung
- Heranführung an Arbeit und Beschäftigung
- Gesundheit
- Beikonsumreduktion
- Stabile Substitution
- Finanzen
- Haftvermeidung
Das Angebot im drop in orientiert sich an den individuellen Bedürfnissen der Betroffenen und an den Erfordernissen einer Reintegration von Suchtmittelabhängigen in die Gesellschaft. Die allgemeinen Grundlagen dafür sind die Standards für die Psychosoziale Betreuung von Substituierten, die der Berliner Fachverbund für Substitutionsbetreuung e.V. und die Clearingstelle der Ärztekammer Berlin als auch der Fachverband Drogen- und Rauschmittel e.V. (fdr) festgelegt haben.
Aufnahmebedingungen und Betreuungsdauer
Nach einem Gespräch in einer Drogenberatungsstelle können die KlientInnen den Kontakt zum drop in aufnehmen. Es erfolgt ein ausführliches Erstgespräch, das so genannte „Einsteigergespräch“. Hier werden erste sozialanamnestische Daten erhoben und die KlientInnen werden über Zielsetzung und Verlauf der Betreuung sowie über die Einzel- und Gruppenangebote der Einrichtung informiert. Im Vordergrund steht der Aufbau einer tragfähigen Beziehung zwischen KlientIn und BetreuerIn. Zu Beginn der Einzelbetreuung, die verbindlich einmal in der Woche stattfindet, werden die Betreuungsziele gemeinsam festgelegt.
Weitere Angebote
- Beikonsumreduktionsprogramm Contraddict als Individual- oder Gruppenangebot
- Vermittlung in Beschäftigung durch Kooperation mit dem Arbeitsprojekt „die werkstatt“
Unsere Kooperationen
Das drop in kooperiert eng mit substituierenden ÄrztInnen in Berlin. Zum Teil findet die Psychosoziale Betreuung direkt in den Arztpraxen statt. Darüber hinaus ist das drop in in regionalen Fachgremien wie der AG Sucht in Berlin-Schöneberg vertreten. Kooperationen bestehen außerdem mit den Eingliederungshilfen, den Sozialpsychiatrischen Diensten sowie den JobCentern. Die Vermittlung in das drop in erfolgt durch:
- Berliner Drogenberatungsstellen
- Substitutionspraxen
- Qualitätssicherung der Kassenärztlichen Vereinigung
Unsere Öffnungszeiten
Mo-Fr: 10.00 - 16.00 Uhr
(außer Mittwoch)
Unser Team
Das Team im drop in besteht aus PsychologInnen, PädagogInnen, SozialarbeiterInnen mit unterschiedlichen Zusatzausbildungen und großteils langjähriger Berufserfahrung in unterschiedlichen Feldern der Drogenarbeit. Der Einrichtung steht eine Verwaltungskraft und ein Zivildienstleistender zur Verfügung; jährlich absolvieren drei bis vier StudentInnen ein Praktikum im drop in.
![]() |
drop in
Psychosoziale Betreuung
Wartburgstraße 8
10823 Berlin
Tel: (030) 781 70 17
Fax: (030) 787 44 57
info.dropin@drogennotdienst.org
Leitung
Susanne Baier
>>Lageplan
Bereichsleitung
Dr. Bernd Westermann
